Kurze Dokumentation des Genealogieprogramms


Allgemeines

Das Programm ist eine eigene Entwicklung. Gründe für eine eigene Entwicklung waren:

Die Namen weiblicher Personen sind ohne die früher übliche Endsilbe "-in" geschrieben, also z.B. Stetter statt Stetterin oder Läufer statt Läuferin. Die Schreibweise der Namen ist in der Regel der heutigen Schreibweise angeglichen, andere Schreibweisen finden sich zusätzlich im Namensregister. Ist als Name "NN" angegeben, so fehlt in den entsprechenden Quellen eine Namensangabe.

Quellenangaben unterbleiben, wenn die entsprechenden Daten den Kirchenbüchern oder den Registern der Standesämter entnommen werden können. Somit sind in der Regel nur für die Zeit vor ca. 1700 Quellen angegeben.


XHTML und CSS

Basis des Programms ist HTML5 für die Genealogiedaten und CSS 2.0 für deren Darstellung.

Code ist "utf-8". Für die deutschen Sonderzeichen werden die Ersatzdarstellungen benutzt:
ß, Ä, Ö, Ü, ä, ö, ü
â ê à è á é ç


Dateistrukturen

Dateinamen enthalten keine Sonderzeichen (ß, ä, ö, ...).

Die Speicherorganisation ist wie folgt:


Struktur der Familienblätter (im Aufbau)

Eine Person hat die Komponenten wie folgt angeordnet:

  1. Vornamen
  2. Name
  3. Vulgoname
  4. Verweis auf die Eltern
  5. Religion
  6. Geburt: Ort, Datum
  7. Berufe
  8. Tod: Sterbeort, Datum, Beerdigungsort
  9. Zusatzangaben

Nummerierung

Die Nummerierung der Familienblättern ist so gewählt, dass die Nummern auf den Familiennamen aufbauen. Es gibt drei Typen von Familienblättern:

Die Nummerierung der Familienblätter ergibt aus dem Familiennamen und einer durch "/" angehängten weiteren Bezeichnung der Form "(Buchstabe)(Zahl)". Der "Buchstabe" entspricht dem jeweiligen Typ des Familienblatts und lautet "a" oder "v" oder "x", die "Zahl" wird fortlaufend vergeben.

Kinder innerhalb einer Ehe sind entsprechend ihrem Alter mit den Buchstaben 1, 2, 3 usw. durchnummeriert und jeweils mit derselben Einrückung versehen.

  1. Kind
  2. Kind
  3. ....

Sind die Kinder leibeigen, lautet die Kopfzeile

  1. ...

Ahnentafeln

Für die schnelle übersicht gibt es die so genannten Ahnentafeln. Sie zeigen die ersten 8 Generationen in der Nummerierung nach dem System von Kekule, bei dem für einen Ahnen mit der Nummer n der Vater die doppelte Nummer, also die Nummer 2*n, und die Mutter die doppelte Nummer um 1 erhöht, also die Nummer 2*n+1, erhält. Männliche Vorfahren haben so stets gerade Nummern, weibliche Vorfahren ungerade Nummern. Der Beginn der Nummern lautet somit

  1. Proband
  2. Vater von 1
  3. Mutter von 1
  4. Vater von 2
  5. Mutter von 2
  6. Vater von 3
  7. Mutter von 3
  8. Vater von 4
  9. Mutter von 4

usw.

Jede Tafel beschreibt einen Probanden (Kekulenummer 1) als Ausgangspunkt und dessen vier vorausgehenden Generationen: Eltern (2 - 3), Großeltern (4 - 7), Urgroßeltern (8- 15) und Ururgroßeltern (16 - 31).